Lockiges Haar hat spezielle Bedürfnisse und kann zu Problemen führen, die bei glattem Haar mitunter gar nicht auftreten, insbesondere im Hinblick auf Schuppen.

Schuppen können jeden betreffen. Allerdings weist lockiges Haar einige Besonderheiten auf und erfordert daher eine spezielle Pflege.

Aufgrund der Wuchsrichtung des Haars und der individuellen Pflegebedürfnisse sind Menschen mit lockigem Haar mit besonderen Herausforderungen konfrontiert, die Menschen mit glattem Haar nicht haben.

WARUM LOCKT SICH DAS HAAR?

Um den Unterschied zwischen lockigem und geradem Haar zu erläutern, sind zwei Begriffe von wesentlicher Bedeutung: der Haarfollikel und Keratin.

Das Haar wächst aus dem Follikel, d. h. der in der Kopfhaut eingelagerten Haarwurzel. Die Form und Wuchsrichtung der Follikel bestimmt letztlich, wie und in welche Richtung sich das Haar lockt.

Bei lockigem Haar sind diese Follikel asymmetrisch oder wie ein „J“ geformt.

Keratine zählen zu den Proteinen, die dem Haar Kraft und Fülle verleihen.

Bei lockigem Haar sind die Keratine ungleichmäßig verteilt und legen sich gebündelt in der Haarkurve ab.

Dabei sind unter anderem die natürlichen Fette der Kopfhaut dafür verantwortlich, dass sich das Haar lockt.

Die Locken erschweren es dem Fett, sich über der gesamten Haarlänge zu verteilen, was zu trockenem oder krausem Haar führen kann.

Und was bedeutet das für die Schuppenbildung?

WAS SIND SCHUPPEN?

Um zu verstehen, warum Schuppen bei lockigem Haar entstehen, ist es wichtig, sich zunächst über die Ursachen von Schuppen bewusst zu werden:

  • Der Mikroorganismus namens Malassezia globosa ist auf jeder Kopfhaut angesiedelt und ernährt sich von den natürlichen Fetten der Kopfhaut.
  • Dabei entsteht Ölsäure – eine Substanz, auf die 50 % aller Menschen empfindlich reagieren.
  • Der Körper reagiert bei vorliegender Empfindlichkeit auf die Ölsäure, indem er Symptome von Schuppen, d. h. Flöckchenbildung, Juckreiz und trockene Kopfhaut (manchmal auch alle auf einmal), zeigt.

SCHUPPEN BEI LOCKIGEM HAAR

Wir haben bereits erwähnt, welche Auswirkungen die Kopfhautfette auf Schuppen haben können. Und wir wissen, dass lockiges Haar zu Trockenheit neigt, was zur Folge hat, dass viele Betroffene Frisuren wählen, die mehrere Tage ohne Haarwäsche überdauern, um möglichst wenig Shampoo zu verwenden und die natürlichen Fette im Haar zu bewahren.

Wenn die Fette mehrere Tage lang auf dem Haar verbleiben, tritt jedoch auch eine unerwünschte Begleiterscheinung auf: Die Fette verändern sich zwischen den Haarwäschen, oxidieren und werden von dem Malassezia globosa in Ölsäure aufgespalten.

Sollten Sie empfindlich darauf reagieren, was bei knapp der Hälfte aller Menschen der Fall ist, kann dies zu einer trockenen Kopfhaut und Schuppen führen.

Dies bedeutet, dass Menschen mit lockigem Haar besonders darauf achten sollten, ein gutes Feuchtigkeitsshampoo zu wählen, das Schuppen bekämpft.

Allerdings verdient auch ein weiteres Problem unsere Aufmerksamkeit: Menschen mit dickem lockigem Haar wissen oft noch nicht einmal, dass sie Schuppen haben.

Bei dickem lockigem Haar sind Schuppen häufig nur schwer sichtbar, da die Schuppen nicht auf die Schultern herunterrieseln können.

Aber selbst wenn die Schuppen auf den ersten Blick nicht sichtbar sind, kann sich die Kopfhaut unangenehm anfühlen, sodass Sie dennoch einen Juckreiz, Trockenheit oder Irritationen verspüren.

Wenn nichts dagegen unternommen wird, verschlechtert sich der Zustand weiter.

DIE RICHTIGE PFLEGE VON LOCKIGEM HAAR

Lockiges Haar erfordert eine besondere Pflege.

Dabei empfiehlt sich ein Shampoo, das Schuppen wirkungsvoll bekämpft.

Mit unserem sanfte pflege Shampoo schieben Sie nicht nur Schuppen den Riegel vor, sondern geben Ihrem Haar auch genau die Pflege, die es braucht, um rundum gesund auszusehen.

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