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Die Kopfhaut – eine eigene Welt: Was sind Schuppen und wie entstehen sie?

Die Kopfhaut ist eine besondere Hautzone mit vielen Haarfollikeln und Talgdrüsen. Ihr warm-feuchtes Milieu bietet dem natürlichen Kopfhaut-Mikrobiom, das aus Bakterien und Pilzen wie dem Hefepilz Malassezia besteht, geeignete Lebensbedingungen. Gerät das Zusammenspiel von Mikroorganismen, Talgproduktion und individueller Kopfhautreaktion aus dem Gleichgewicht, können Juckreiz, Spannungsgefühl und sichtbare Schuppen entstehen.

Schuppen betreffen bis zu etwa die Hälfte der Bevölkerung und sind kein Zeichen mangelnder Hygiene. Mit geeigneter Pflege lassen sie sich häufig kontrollieren. Bei starken oder anhaltenden Beschwerden wie deutlichen Rötungen, nässenden Stellen, Blutungen oder Haarausfall sollte eine dermatologische Abklärung erfolgen.

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Die wissenschaftliche Perspektive: Expertentipps von Dr. Johannes Wimmer